Bremer Senatorin zur Zukunft des Stahlwerks: "Keine Standortgarantie"

Ein Arbeiter in einem Stahlwerk nimmt an einem Hochofen eine Probe des flüssigen Roheisens.
Bild: dpa | Federico Gambarini

Der Arcelor-Mittal-Chef blickt zuversichtlich in die Zukunft des Bremer Stahlwerks. Dafür müsse man aber auch etwas tun, entgegnet Bremens Wirtschaftssenatorin.

"Das Stahlwerk wird weiter existieren. Da muss sich keiner Sorgen machen", sagte zuletzt Thomas Bünger, Chef von Arcelor-Mittal. Es sei unklar, wann das Stahlwerk dekarbonisiert werde – aber nicht ob, sagte Bünger im Interview bei "Felix Krömer fragt".

Etwas weniger zuversichtlich blickt nun Bremens Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Die Linke) auf die Zukunft des Stahl-Standorts Bremen. "Das ist ja keine Standortgarantie", kommentierte Vogt die Aussage von Bünger bei buten un binnen.

Eine Standortgarantie wäre für mich, dass Arcelor-Mittal sich endlich mal entscheidet, den Weg in der Wasserstoff-Strategie zu gehen.

Porträt von Kristina Vogt
Bremens Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Die Linke)

Mit solchen Investitionen erreiche man "tatsächlich auf Jahrzehnte eine Garantie für große Wertschöpfung und für viele Arbeitsplätze", so Vogt weiter.

Hat das Bremer Stahlwerk eine Zukunft, Herr Bünger?

Bild: Radio Bremen

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    Das Stahlwerk werde weiter existieren, sagte der Arcelor-Mittal-Chef im Krömer-Talk. "Da muss sich keiner Sorgen machen." Unklar sei nur der Zeitpunkt.

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Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 28. Februar 2025, 19:30 Uhr